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Tarifvertrag ausbildung kfz-mechatroniker

32Wir können davon ausgehen, dass die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Konventionskollektiv für Call-Service-Center-Anbieter einer strategischen Entscheidung ähnelt, die von einem Ziel der Kostenminimierung geleitet wird. Die so genannten „integrierten” Call-Service-Center (weil sie in große Unternehmen integriert sind) stehen größtenteils unter der Aufsicht des Übereinkommenskollektivs der Telekommunikationsindustrie vom 26. April 2000. In der Zwischenzeit wurden Call-Service-Center-Anbieter, die sogenannte „externalisés” (ausgelagert) waren und durch Umstrukturierungen, Fusionen und Übernahmen geschaffen worden waren, dann dem „Syntec” angegliedert, dem Konventskollektiv vom 15. Dezember 1987, das für die Mitarbeiter von technischen Planungsbüros, Beratungsfirmen und Beratungsunternehmen galt. Die untersuchten Unternehmen stehen heute im Rahmen der nationalen Vereinbarung der „Dienstleister” vom 13. August 1999. Die letztgenannte Vereinbarung bietet den Arbeitnehmern jedoch weniger Vorteile als die der „Syntec” und der Telekommunikation. Leistungen, die in der „Syntec” enthalten sind, wie z.B.

Urlaubsprämien, und die 100%ige Lohnerhöhung für Die Arbeit an Feiertagen und Sonntagen gibt es in der Vereinbarung „Dienstleister” nicht.16 Nationale Vereinbarungen über Bruttomindestlöhne für ETAM-Beschäftigte (Arbeitnehmer, Techniker und Vorgesetzte) im Rahmen der „Syntec”-Vereinbarung von ETAM-Arbeitnehmern im Rahmen der Vereinbarung „Dienstleister im Dienstleistungssektor” vom 13. August 1999 sind höher als die von ETAM-Arbeitnehmern im Rahmen der Vereinbarung „Dienstleister im Dienstleistungssektor” vom 13. August 1999. Das Element des guten Glaubens ist ein wichtiger Aspekt in tariflichen Verhandlungen. Die Verhandlungen in gutem Glauben zielen darauf ab, für beide Seiten akzeptable Tarifverträge zu erreichen. Wird keine Einigung erzielt, können Streitbeilegungsverfahren von der Schlichtung über die Schlichtung bis hin zum Schiedsverfahren angewandt werden. 54 Abgesehen von der Frage der Unternehmensgrenzen ist die Individualisierung des Entgelts in Form einer individuellen Erhöhung des Grundlohns oder der Boni auf der Grundlage individueller Leistungen auch potenziell destabilisierend für Tarifverhandlungen. Laut der REPONSE-Erhebung war die Individualisierung 2004 am Arbeitsplatz stark entwickelt (siehe Tabelle 4): In 76 % bzw. 55 % der Arbeitsplätze (61 % bzw. 56 % für Führungskräfte) wurden individuelle Lohnerhöhungen und Boni auf der Grundlage individueller Leistungen an Nicht-Führungskräfte gemeldet. Die Individualisierung der Lohnpraktiken wird mehr oder weniger nach den Lohnregulierungsprofilen entwickelt, insbesondere abhängig vom Gewicht der Branche. Die Lohnregulierung nach Branchenprofil ist daher mit einer selteneren Nutzung individualisierter Vergütungsformen am Arbeitsplatz verbunden.

Auf der anderen Seite ist die Individualisierung in Betrieben mit gemischter Lohnregulierung oder nicht ausgehandelten Lohnregulierungsprofilen größer, wo die Rolle der Branche nicht vorherrscht. Lozier, M.-F. (1993).  » In A. Jobert et al., Les Conventions collectives de branche : déclin ou renouveau ? (S. 151-167). Nr. 65. Paris : Céreq, La Documentation franéaise.

23 Zur Erinnerung daran, dass die metallverarbeitende Industrie ein wichtiger Maßstab für Konventionen ist, ist darauf hinzuweisen, dass der Artikel 2.5 „Förderung und Laufbahnentwicklung” des Fahrers des „Anbieter”-Übereinkommenskollektivs nach Art. 6 des Begriffs „Ingenieure und Führungskräfte und Berufstätige in der metallverarbeitenden Industrie” nachempfunden ist. Antwort: In der dreiseitigen Grundsatzerklärung der IAO über multinationale Unternehmen und Sozialpolitik („MNE-Erklärung”) heißt es, dass Unternehmen „zur Verwirklichung der 1998 verabschiedeten IAO-Erklärung der Grundprinzipien und Rechte am Arbeitsplatz (FPRW) und ihrer Folgemaßnahmen beitragen sollten.” [1] Das FPRW befasst sich mit der Bedeutung der Achtung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlungen sowie der anderen „Kernarbeitsnormen” in Bezug auf Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Nichtdiskriminierung.

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