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Potsdamer Vertrag pdf

[d]ie drei Regierungen haben auch den Rat der Außenminister mit der Ausarbeitung von Friedensverträgen für Bulgarien, Finnland, Ungarn und Rumänien beauftragt. Der Abschluss von Friedensverträgen mit anerkannten demokratischen Regierungen in diesen Staaten wird es den drei Regierungen auch ermöglichen, Anträge von ihnen auf Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen zu unterstützen. Die drei Regierungen kommen überein, in naher Zukunft unter Berücksichtigung der damals herrschenden Bedingungen, der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Finnland, Rumänien, Bulgarien und Ungarn, soweit dies vor dem Abschluss von Friedensverträgen mit diesen Ländern möglich ist, einzeln zu prüfen. Zum Abschluss des Pazifischen Kriegsschauplatzes erließ die Potsdamer Konferenz die Potsdamer Erklärung, die Proklamation zur Definition der Bedingungen für die japanische Kapitulation (26. Juli 1945), in der die westlichen Alliierten (UK, USA, UdSSR) und das nationalistische China von General Chiang Kai-shek Japan zur Kapitulation oder Zerstörung aufforderten. Die drei Regierungen haben die Gespräche zur Kenntnis genommen, die in den letzten Wochen in London zwischen Vertretern Der Britischen, der Vereinigten Staaten, der Sowjetunion und Frankreichs geführt wurden, um eine Einigung über die Methoden des Prozesses gegen die großen Kriegsverbrecher zu erzielen, deren Verbrechen nach der Moskauer Erklärung vom Oktober 1943 keine besondere geografische Lokalisierung aufweisen. Die drei Regierungen bekräftigen ihre Absicht, diese Verbrecher rasch und sicher zu rechtzuführen. Sie hoffen, dass die Verhandlungen in London zu einer raschen Einigung zu diesem Zweck führen werden, und sie halten es für eine Angelegenheit von großer Bedeutung, dass der Prozess gegen diese Großverbrecher zum frühestmöglichen Zeitpunkt beginnt. Die erste Liste der Angeklagten wird vor dem 1. September veröffentlicht. Da De Gaulle nicht zur Konferenz eingeladen worden war, wehrten sich die Franzosen gegen die Umsetzung der Potsdamer Abkommen in ihrer Besatzungszone.

Insbesondere weigerten sich die Franzosen, vertriebene Deutsche aus dem Osten umzusiedeln. Außerdem hätten die Franzosen keine Verpflichtung zur Einhaltung des Potsdamer Abkommens in den Beratungen des Alliierten Kontrollrates akzeptiert; insbesondere Widerstand gegen alle Vorschläge zur Schaffung gemeinsamer Politiken und Institutionen in ganz Deutschland und alles, was sie befürchteten, könnte zur Entstehung einer eventuellen einheitlichen deutschen Regierung führen. [1] Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa (1939–1945) und den Beschlüssen der früheren Konferenzen von Teheran, Casablanca und Jalta hatten die Alliierten durch die Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 die höchste Autorität über Deutschland übernommen. In der Drei-Macht-Konferenz von Berlin (formaler Titel der Potsdamer Konferenz) vom 17. Juli bis 2. August 1945 stimmten sie dem Amstbiss vom 1. August 1945 zu und verabschiedeten es. Unterzeichner waren Generalsekretär Josef Stalin, Präsident Harry S.

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